Seit 1992: Originale für den anspruchsvollen Sammler

Biographie von Elisabeth Flueler-Tomamichel (CH)

Die Schweizerin Elisabeth Flueler-Tomamichel gehört zu den Puppenmacherinnen der sog. “ersten Stunde”. 1977 begann ihre Liebe zu diesem Metier, seit 1984 ist es ihr Beruf.

Elisabeth Flueler-Tomamichel ist eine der vielseitigsten Künstlerinnen überhaupt. Ihre Kreativitätist grenzenlos und so entstehen unter ihren Händen die unterschiedlichsten Puppencharaktere aus den verschiedenartigsten Materialien. Sie gestaltet realistische, menschliche Abbilder ebenso, wie Figuren aus der Theaterwelt, dem Märchen oder aus ihrer Fantasie. Büsten und Figurinen, mehr Kunstobjekt als Puppe, gehören gleichfalls dazu.

Fast immer sind es Unikate aus selbsttrocknender Modelliermasse, Kunststoffmasse, seltener in Porzellan.

Ihre Puppen sind keine starren Geschöpfe, die einfach nur dastehen - sie strahlen einen lebendigen Charakter aus und wollen mit dem Betrachter kommunizieren. Sie haben Eigenständigkeit und eine eigene Seele: mal sind sie schön, sanft und vollkommen, mal wieder verschmitzt und machen sich über den Ernst des Lebens lustig.

Udo Leidner, Museumsleiter Neustadt/Coburg: "Ihre Erwachsenendarstellungen, die sie neuerdings als figürliche Kleinplastiken umsetzt, sind besonders herauszustellen.

In Posen, Mimik und Gestik sind sie auf eine bestimmte Aussage festgelegt. Akribische Anatomiestudien belegen ein hohes Maß an Verständnis für den menschlichen Bewegungsapparat, der aber wieder durch den völligen Verzicht auf Polychromie relativiert wird und daher doppelbödig erscheint.

"Der Geschäftsmann" der nie Zeit hat, "Der Säufer", der alles verloren hat, “Die Schwangere“, die in sich hinein hört ..... sie sind daher sowohl Figuren nach genauem Naturstudium, als auch Darstellungen eines Charakterzuges, eines menschlichen Schicksals oder eines Gefühlszustandes."


Elisabeth Flueler-Tomamichel erhielt mehrere Auszeichnungen und Preise bei internationalen Wettbewerben und ist in 13 verschiedenen Puppenbüchern vertreten. 1992 wurde sie als viertes ausländisches Mitglied von NIADA (National Institute of American Doll Artists) aufgenommen und war 1993 Gründungsmitglied des Verbandes europäischer Puppenkünstler (VEP).

Teilnahme und Siege an den verschiedensten Wettbewerben in der Zeit zwischen 1977 - 1986. Danach keine Wettbewerbe mehr. Ab 1993 Jurymitglied bei internationalen G.D.S.-Wettbewerben für Künstlerpuppen. Seit 1995 beratendes Jurymitglied für die Verleihung des Max-Oscar-Arnold-Kunstpreises der Stadt Neustadt.

Vom Kultursenat der Stadt Neustadt erhielt sie selbst 2001 den höchsten Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis für ihr gesamtes Lebenswerk zugesprochen.

Ihre wichtigsten Auszeichnungen

  • 2001 Höchster Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis für das gesamte Lebenswerk (damit 10 Jahre für weitere Teilnahme gesperrt)