"Als ich 1984 meine erste Puppe anfertigte, geschah das
eigentlich mehr aus einer Laune heraus; ich wollte einfach
einmal etwas ganz anderes tun!
Ich war auf der Suche nach etwas "Neuem"!
Doch mit jeder neuen Puppe wuchs die Neugier und die
Faszination daran, eine Begabung in mir zu entdecken, von der
ich bis dahin noch nichts geahnt hatte.
Und diese Faszination hat, wie auch die kindliche Neugier
in mir, bis zum heutigen Tage angehalten!
Ich liebe es, mit Modelliermasse (Cernit) zu arbeiten, zu
experimentieren und immer wieder neue Charaktere unter meinen
Händen entstehen zu lassen.
Einen offenen Mund mit Zähnen zu modellieren ist für mich
immer wieder eine große Herausforderung. Für diese Arbeit kommt
mir die Erfahrung und das Wissen aus meiner 8-jährigen
Tätigkeit in einem Zahnlabor zugute.
So wie mich Menschen faszinieren, die von Natur aus nicht
unbedingt schön sind, genauso spannend finde ich es, meine
Objekte mit kleinen "Schönheitsfehlern" zu
modellieren.
Meist habe ich keine feste Vorstellung davon, wie das
Endprodukt meiner Arbeit aussehen soll. Ich lasse mich einfach
treiben und mich von meiner jeweiligen Stimmung
inspirieren.
Eigene Gefühle auf diese Art und Weise auszudrücken sind
für mich eine faszinierende Reise zum eigenen "ICH"."